Dein Warenkorb ist gerade leer!

Simon ist Coach.
Beziehungsexperte, Author und tätig in eigener Praxis für
Psychotherapie.
Er hilft Menschen auf ihrem Weg der Selbstverwirklichung und dabei mehr Lebendigkeit und Verbindung zu erschaffen.
Er arbeitet traumasensibel und inneres-Kind bewusst um wirklich nachhaltig, alte Muster und Dynamiken zu transformieren.
Schön dass du hier bist!
Hol dir meine besten Tipps für herausfordernde Situationen in Beziehungen oder im Beruf.
Diese Tipps teile ich exklusiv nur
mit den Mitgliedern meines
Newsletters. Sei mit dabei:
Warum wut deine Wahrheit verteidigt
Lösungswege und vieles mehr erfährst du im folgenden Artikel …
Ich erinnere mich an eine Sitzung mit einem Klienten, der sich im Kreis drehte: Er fühlte sich ständig übergangen, im Job wie in der Partnerschaft. Aber wenn er hätte Nein sagen oder sich abgrenzen wollen, schnürte sich alles in ihm zu. Statt Klarheit kam Ohnmacht.
Statt Handlung – Rückzug. Bis er in einem Moment der Ehrlichkeit sagte: „Ich bin eigentlich wütend. Aber ich trau mich das nicht mal zu denken, geschweige denn zu sagen.“
Dieser Satz hat etwas aufgemacht. Nicht nur in ihm, sondern auch in mir.
Denn Wut hat einen schlechten Ruf – besonders bei Menschen mit Entwicklungstrauma,
mit Kindheitserfahrungen von Anpassung, Schweigen, Harmoniezwang oder Gewalt.
Viele von uns haben gelernt: Wenn du wütend bist, bist du gefährlich.
Oder: Wenn du wütend bist, wirst du verlassen. Oder sogar: Deine Wut interessiert niemanden.
Aber was wäre, wenn Wut nicht das Problem ist? Sondern ein Signal. Ein Aufruf.
Ein Schutzschild deines Wesens, das dich daran erinnern will: Hier stimmt etwas nicht.
Hier ist eine Grenze verletzt. Hier wird dein innerer Wert nicht gespiegelt.
Wut ist eine Aktivierungsenergie. In der Sprache des Nervensystems entspricht sie einem sympathischen Hochfahr-Modus. Herzschlag steigt, Blutdruck steigt, Muskeltonus nimmt zu. Wir bereiten uns auf Handlung vor.
Im besten Fall: auf klare Abgrenzung oder Veränderung.
Im Trauma-Fall: auf Kampf, Verteidigung oder Kollaps.
Laut der Polyvagal-Theorie von Stephen Porges ist Wut also kein „Problemverhalten“, sondern eine neurobiologische Reaktion auf gefühlte Bedrohung – oder auf die Wiederholung alter Erfahrungen, die noch nicht integriert sind.
Und aus Sicht des NARM-Modells (Laurence Heller) ist Wut oft ein sekundäres Gefühl
das über einem unerfüllten Bedürfnis liegt. Nicht selten über tiefer Trauer, Schmerz oder einer alten Hilflosigkeit. Wenn also heute in einer Beziehung Wut aufkommt, dann ist sie oft nicht nur Ausdruck des Moments – sondern Echo einer alten Geschichte, die endlich gesehen werden will.
Wenn du zu den Menschen gehörst, die eher still werden, sich zurückziehen, sich selbst die Schuld geben oder Harmonie um jeden Preis herstellen wollen: Dann ist deine Wut vielleicht nicht laut – aber sie ist nicht weg. Sie ist nur gut versteckt.
In meiner Arbeit mit sensiblen, angepassten oder früh belasteten Menschen erlebe ich oft: Die Wut war früher gefährlich.
– Weil sie mit Liebesentzug beantwortet wurde.
– Weil sie im Familiensystem keinen Platz hatte.
– Oder weil sie das einzige war, was noch ein Gefühl von Kontrolle gab – und deshalb unbewusst verbannt wurde, aus Angst vor den eigenen Impulsen.
Das Problem: Unterdrückte Wut verschwindet nicht.
Sie verwandelt sich.
In psychosomatische Beschwerden.
In Erschöpfung.
In Überforderung.
Oder in depressive Zustände, die sich anfühlen wie: Ich darf nichts wollen.
Ich darf keinen Raum einnehmen. Wut ist also nicht dein Problem.
Sondern der Hinweis auf dein Lebendigsein, der zu lange unterdrückt wurde.
Wut als Botschafterin – was sie dir sagen will
Wenn wir Wut nicht als Störung sehen, sondern als Hinweis, ändert sich alles.
Denn dann wird sie nicht zum Feind, sondern zur Botschafterin.
Sie sagt zum Beispiel:
– „Hier ist eine Grenze überschritten worden.“
– „Hier fehlt Respekt.“
– „Hier bist du dir selbst untreu geworden.“
– „Hier lebt etwas in dir, das sich für dich einsetzen will.“
Wut verteidigt nicht gegen andere – sie verteidigt das, was dir wichtig ist.
Deine Werte.
Deine Integrität.
Dein inneres Kind.
Dein erwachsenes Selbst, das sagt: „Das lasse ich nicht mehr mit mir machen.“
In der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) lernen wir, Gefühle in Verbindung zu bringen.
Nicht mit Schuld, sondern mit Verantwortung.
Nicht mit Abwertung, sondern mit Klarheit.
Ein paar Sätze, die du nutzen kannst, um Wut traumasensibel auszudrücken:
„Ich merke gerade Wut in mir. Ich spüre sie als Wärme im Hals und Anspannung in meinem Körper. Ich glaube, da ist ein Bedürfnis nach Respekt und Klarheit, das gerade zu kurz kommt. Können wir darüber sprechen?“
Oder:
„Ich will dich nicht angreifen. Und ich will ehrlich sein. In mir ist gerade viel Wut – und ich will verstehen, was sie mir sagen will. Ich brauch gerade einen Moment, um bei mir zu bleiben, bevor wir weitersprechen.“
Wut kommunizieren bedeutet nicht, sie zu zähmen.
Sondern ihr Raum zu geben – ohne dass sie überrollt.
Wutkraft heißt: Ich bin nicht mehr bereit, mich selbst zu verraten
Wut ist nicht das Ende der Verbindung – sondern oft der Anfang davon.
Wenn sie gehalten wird. Wenn sie gesehen werden darf.
Wenn sie nicht mehr weggemacht werden muss.
Wut ist Energie.
Sie will dich in Bewegung bringen.
Sie will dich erinnern.
An deine Grenzen.
An deinen Mut.
An dein JA zu dir selbst.
Wut ist ein „Geschenk“. Nicht immer angenehm. Aber immer ehrlich.
Und wenn du lernst, ihr zuzuhören – nicht blind zu folgen, aber zuzuhören – dann führt sie dich genau dorthin, wo deine Lebendigkeit wartet.
Ich begleite Menschen auf diesem Weg in meinen gezielten Wut-Coaching Sitzungen, die vielen Menschen die in ihrer Partnerschaft Wut erfahren, bereits geholfen haben.
Ebenso arbeite ich in meinen Workshops mit Wut – da gerade in Gruppen hervorragend mit Triggern gearbeitet werden kann. Diese Arbeit ist von Trauma- Gestalttherapie und Radical Honesty inspiriert. Mehr dazu findest du hier in meinen Veranstaltungen.
Herzliche Grüße, Simon Karim
Ich bin Simon Karim Frembgen – traumasensibler Coach für Selbstverwirklichung, Beziehungsexperte, Autor und tätig in eigener Praxis für Psychotherapie.
Die Beziehungen, die wir führen – und auch die, die wir nicht führen können oder vermeiden – zeigen uns oft sehr deutlich, wie unser Bindungssystem geprägt ist.
Gerade im Kontakt zu anderen Menschen werden unbewusste Muster spürbar.
Das kann herausfordernd sein, denn auch unsere Schutz- und Bewältigungsstrategien wirken hier stark mit. Das Fundament unserer Beziehungsfähigkeit lässt sich auf drei wesentliche Säulen zurückführen:
1. Liebevoller Selbstkontakt – die Fähigkeit, sich selbst zu spüren und wahrzunehmen,
was gerade gebraucht wird.
2. Gefühlsarbeit & Emotionsregulation – die Fähigkeit Gefühle zu fühlen ohne etwas
damit zu tun und ein neuer Umgang mit Stress, Schmerz und Überforderung.
3. Beziehungsvertrauen – das Vertrauen, dass Verbindung möglich ist,
ohne sich selbst zu verlieren oder verletzt zu werden.
Diese drei Säulen können – unabhängig von früheren Erfahrungen – bewusst entwickelt und gestärkt werden und sind fester Bestandteil meiner Arbeit und meiner
5 Phasen der Traumaheilung.
Bindung ist nicht nur ein Ergebnis der Vergangenheit. Sie ist auch eine Entscheidung
im Hier und Jetzt – und ein Weg zurück zu Dir selbst.
Infos zu meiner Vita und Vision findest du hier: Wer ist Simon Karim?
Wenn du an Traumaarbeit und der Auflösung von alten Mustern und Beziehungsdynamiken interessiert bist, empfehle ich dir auch mal hier auf meine Seite zur NARM-Therapie zu schauen:
NARM zur Lösung von Bindungstrauma
Die Arbeit mit dem „Neuroaffektiven Beziehungsmodell“ für viele Menschen ein Hauptbaustein zur Veränderung der Bindungsdynamik. NARM ist ein relativ neuer Ansatz der von dem Amerikaner Laurence Heller entwickelt wurde.
Ich selber arbeite auch als NARM-Therapeut und wenn du neugierig bist,
kannst du hier mehr erfahren: https://simonkarim.de/narm-therapie/
Nichts mehr verpassen!
Registriere dich jetzt für den Newsletter
und erhalte inspirierende Impulse für Dein persönliches Wachstum.
🫶 Kein Quatsch. Kein Spam. 🫶
Jederzeit mit einem Klick abmeldbar!
22 Tipps für starke & gesunde Grenzen
Trag unten deinen Namen und deine E-Mail Adresse ein und ich sende dir 22 Tipps um starke und gesunde Grenzen zu setzen. Garantiert gut und 100% kostenlos:
🫶 Kein Quatsch. Kein Spam. Jederzeit mit einem Klick abmeldbar! 🫶
Eine Sammlung einfacher, aber wirkungsvoller Werkzeuge,
die Dich zu mehr Ruhe und innerer Balance führen. 🌿
Eine Sammlung einfacher,
aber wirkungsvoller Werkzeuge,
die Dich zu mehr innerer Ruhe
und Balance führen. 🌿