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Ablauf im Elterncoaching

Was im Elterncoaching
geschehen kann

Über den Weg, der sich öffnet, wenn du anfängst, bei dir selbst hinzuschauen, und über das, was sich dadurch in deiner Familie verändern darf.

45 Min. · unverbindlich & kostenlos · mit mir persönlich via Zoom

Der Ablauf im Elterncoaching ist bei mir kein fester Plan, sondern ein behutsamer Prozess, der bei dir beginnt, bei deinem Nervensystem und deiner eigenen Geschichte, und von dort aus verändert, wie du deinem Kind begegnest.

Auf dieser Seite geht es nicht um Bausteine, Pakete oder Sitzungszahlen, die findest du auf der Seite zum Elterncoaching online. Hier möchte ich dir erzählen, was in einer Begleitung mit mir tatsächlich passieren kann, womit Eltern zu mir kommen, wie ich auf sie schaue und was sich mit der Zeit in ihnen und zwischen ihnen und ihren Kindern bewegt, manchmal leise, manchmal sehr deutlich und fast nie so geradlinig, wie wir es uns wünschen würden.

Eltern dürfen sich Unterstützung holen

Wir stellen uns das Elternsein oft so vor, dass wir unsere Kinder liebevoll ins Leben begleiten, ein verlässliches Gegenüber sind und all das, was wir selbst als Kind erlebt haben, irgendwie hinter uns lassen. Und dann kommt der Alltag mit seinen nächtlichen Wachphasen, mit Wutanfällen im Supermarkt, mit Geschwistern, die sich ständig in den Haaren liegen, mit einem Teenager, der die Zimmertür schließt, oder mit einer Partnerschaft, in der irgendwann nur noch organisiert und kaum noch gesprochen wird. Und vielleicht merkst du in genau diesen Momenten, dass du anders reagierst, als du es dir vorgenommen hattest, obwohl du eigentlich so viel darüber weißt.

Was ich immer wieder sehe, ist, dass gerade diese Lücke zwischen Wissen und gelebtem Alltag so viel Kraft kostet, weil sie Eltern in Selbstvorwürfe und Erschöpfung führt, und weil man sich dann oft auch noch dafür schämt, dass man es nicht allein hinbekommt. In meinen Augen braucht es in solchen Momenten selten den nächsten Ratschlag, sondern einen geschützten Raum, in dem du ohne Bewertung darauf schauen kannst, was gerade in dir und in eurer Familie geschieht.

In vielen Berufen ist es selbstverständlich, sich regelmäßig Begleitung von außen zu holen, um die eigene Arbeit zu reflektieren, und ich wünsche mir, dass das für Eltern genauso selbstverständlich wird. Du musst nicht warten, bis gar nichts mehr geht, und du musst auch keine „schwierige Familie“ sein, um dir Unterstützung zu holen, es reicht, dass du spürst, dass du es anders möchtest.

Womit Eltern zu mir kommen

Die Anliegen sind so unterschiedlich wie die Familien selbst, und trotzdem gibt es Sätze, die ich in den ersten Gesprächen immer wieder höre. Vielleicht findest du dich in einem davon wieder, oder in mehreren:

„Ich möchte erst einmal verstehen, wie diese Art von Begleitung überhaupt funktioniert und ob sie zu mir passt.“

„Ich bin erschöpft und brauche jemanden von außen, der mit mir sortiert, was bei uns gerade los ist.“

„Ich verstehe mein Kind oft nicht und komme dabei regelmäßig an meine Grenzen.“

„Ich habe Bücher gelesen und Podcasts gehört, aber im entscheidenden Moment ist alles weg.“

„Zwischen meinem Partner oder meiner Partnerin und mir ist es eng geworden, und das spüren auch die Kinder.“

„Ich weiß oft nicht mehr, wer bei uns eigentlich führt, und fühle mich mehr wie ein Dienstleister als wie eine Mutter oder ein Vater.“

„Mein Kind wird größer, zieht sich zurück, verschwindet hinter dem Handy, und ich habe Angst, den Kontakt zu verlieren.“

„Wir trennen uns und wollen trotzdem gute Eltern bleiben, nur wissen wir gerade nicht, wie.“

„Unser Kind ist besonders reizoffen oder hat eine Diagnose, und ich merke, wie sehr mich das an meine Kapazität bringt.“

„Wir wünschen uns ein Kind und möchten vorher anschauen, was wir aus unseren eigenen Familien mitbringen.“

All das darf im ersten Gespräch einfach da sein, auch wenn es sich noch ungeordnet anfühlt, denn das Sortieren machen wir gemeinsam.

Zuerst du,
dann dein Kind

In meiner Arbeit geht es nicht darum, aus dir eine perfekte Mutter oder einen perfekten Vater zu machen, sondern zuerst um eine viel einfachere und gleichzeitig viel ehrlichere Frage, nämlich wie es dir eigentlich geht, was dich gerade trägt, wo deine Grenzen liegen und wer oder was dich in deinem Alltag unterstützt. Denn was ich immer wieder erlebe, ist, dass der Familienalltag selten an fehlendem Erziehungswissen scheitert, sondern viel öfter an innerem Druck, an der Angst, zu versagen, oder an einem Anspruch an sich selbst, dem niemand gerecht werden könnte.

Wenn diese inneren Dynamiken sichtbar werden, entsteht oft zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein bisschen Luft, und aus dieser Luft heraus wird vieles möglich, was vorher wie ein Kraftakt war: Gelassenheit, Selbstfürsorge, ein freundlicherer Blick auf dich selbst und mehr Spielraum in den Momenten, in denen es mit deinem Kind eng wird. Dein Kind profitiert davon, ohne selbst zum Thema gemacht zu werden, weil es einen Erwachsenen an seiner Seite hat, der wieder etwas mehr bei sich ist.

Was Kinder von uns brauchen:
Verbindung und Orientierung

Wenn ich es auf das Wesentliche herunterbreche, brauchen Kinder von uns zwei Dinge, die sich manchmal zu widersprechen scheinen und doch zusammengehören.

Verbindung

Sie brauchen die Sicherheit, gesehen, angenommen und zugehörig zu sein, und zwar gerade dann, wenn sie wütend, traurig oder völlig außer sich sind.

Orientierung

Und sie brauchen Erwachsene, die führen, die klar sind und ihnen zutrauen, auch einmal Frustration zu erleben, ohne sie dabei allein zu lassen.

Viele Eltern, die zu mir kommen, sind in einem dieser beiden Bereiche sehr stark und im anderen unsicher, und das ist kein Zufall, sondern hängt oft damit zusammen, was sie selbst als Kind erlebt haben. Wer zum Beispiel mit viel Härte groß geworden ist, möchte es verständlicherweise ganz anders machen und rutscht dann manchmal ins andere Extrem, in dem sich kaum noch Grenzen halten lassen. Erst wenn beides zusammenkommt, Verbindung und Orientierung, kann sich das ganze Familiensystem entspannen.

Wenn Liebe in Überfürsorge kippt

Wut, Enttäuschung und Protest gehören zu einer gesunden Entwicklung dazu, auch wenn sie sich für uns Eltern oft kaum aushalten lassen. Und so geraten viele Familien in eine Spirale, in der aus dem nachvollziehbaren Wunsch nach Harmonie und aus der Sorge, das Kind zu überfordern, nach und nach jede Frustration vermieden wird, Grenzen weicher werden und Ablenkung schneller zur Hand ist als ein klares Nein.

Von außen sieht das dann oft so aus, dass sich der ganze Tagesablauf darum dreht, dass bloß keine Unruhe entsteht, dass Grenzen aus Angst vor dem nächsten Wutanfall nicht gehalten werden und dass die Eltern immer erschöpfter werden, während das Kind gleichzeitig immer unzufriedener wirkt. Der Weg da heraus führt in meinen Augen nicht über Härte, sondern über eine neue elterliche Klarheit, die zugewandt bleibt, und genau diese Klarheit entsteht nicht im Kopf, sondern in deinem Nervensystem, wenn es lernt, die Gefühle deines Kindes auszuhalten, ohne dass alte Alarmglocken anspringen.

Wenn dein Kind besonders reizoffen ist

Manche Kinder reagieren intensiver auf Übergänge, auf Geräusche, auf Einschränkungen oder einfach auf einen vollen Tag, sei es, weil sie hochsensibel sind, weil eine ADHS- oder Autismus-Diagnose im Raum steht oder weil ihr Nervensystem schlicht schneller in den Überlastungsmodus kommt. Eine Diagnose kann dabei helfen, die Reizverarbeitung deines Kindes besser zu verstehen, und gleichzeitig ist sie in meinen Augen keine Festschreibung dessen, was dein Kind kann oder nicht kann.

Ich arbeite nicht diagnostisch mit deinem Kind, sondern mit dir, und zwar dort, wo es in diesen Familien oft am meisten fehlt: bei der Entlastung deines eigenen Nervensystems. Denn in den Momenten, in denen dein Kind überflutet ist, braucht es keinen perfekten Plan, sondern einen Erwachsenen, der selbst einigermaßen reguliert bleibt und so zu einem Anker werden kann, an dem es sich wieder sortiert.

Für die medizinische und therapeutische Begleitung deines Kindes bleiben Ärztinnen, Ärzte und spezialisierte Fachleute die richtigen Ansprechpartner.

Wie sich ein Prozess entfalten kann

Veränderung läuft selten so geradlinig, wie wir sie uns wünschen, und deshalb möchte ich dir lieber beschreiben, wie sich eine Begleitung von innen anfühlen kann, als dir einen Ablaufplan zu zeigen.

1

Ankommen und sortieren

Am Anfang steht meistens ein ziemliches Durcheinander aus Erschöpfung, Fragen und vielleicht auch etwas Scham, und es ist völlig in Ordnung, wenn du in den ersten Sitzungen einfach erzählst. Gemeinsam schauen wir, welche Momente dich gerade am meisten fordern, was dabei in deinem Körper passiert und was dich schon jetzt trägt, denn wir beginnen nie mit dem Schwersten, sondern immer mit dem, was dir Halt gibt.

2

Verstehen, was in dir geschieht

Nach und nach wird sichtbar, dass deine Reaktionen nicht aus dem Nichts kommen, sondern eine Geschichte haben, und dass dein Nervensystem in bestimmten Situationen auf das zurückgreift, was es selbst einmal gelernt hat. Viele Eltern beschreiben diesen Moment als eine Mischung aus Erleichterung und Traurigkeit, weil sie zum ersten Mal sehen, dass sie nicht „zu ungeduldig“ sind, sondern etwas in sich tragen, das sie einmal geschützt hat.

3

Fühlen, was damals keinen Platz hatte

Irgendwann geht es nicht mehr nur ums Verstehen, sondern darum, Gefühlen Raum zu geben, die lange keinen Platz hatten, sei es Wut, Trauer, Hilflosigkeit oder auch die Sehnsucht nach etwas, das du selbst als Kind gebraucht hättest. Das geschieht behutsam und in deinem Tempo, und wir gehen nur so weit, wie dein Nervensystem es gerade halten kann.

4

Neue Erfahrungen im Alltag

Und dann passiert oft etwas, das man kaum planen kann: Du merkst in einem Moment, in dem du früher laut geworden wärst, dass da einen Atemzug lang Platz ist, oder du kannst nach einem Streit zu deinem Kind gehen und die Verbindung wieder herstellen, ohne dich dafür kleinzumachen. Diese Momente sind am Anfang selten und werden mit der Zeit häufiger, und es darf dabei Rückschritte geben, weil es um Beständigkeit geht und nicht um Perfektion.

Wie eine Sitzung sich anfühlen kann

Eine Sitzung bei mir ist kein Vortrag und auch kein Abarbeiten von Aufgaben, sondern ein Gespräch, in dem wir einer konkreten Situation aus deinem Alltag nachspüren, vielleicht dem Morgen, an dem alles eskaliert ist, oder dem Abend, an dem du dich hinterher so leer gefühlt hast. Ich frage dabei nicht nur, was passiert ist, sondern auch, wie es sich angefühlt hat, wo du es im Körper spürst und was du in diesem Moment eigentlich gebraucht hättest. Und vielleicht merkst du schon beim Lesen, dass sich etwas in deiner Brust oder in deinem Bauch rührt, wenn du an einen solchen Moment denkst, das ist ganz normal und genau die Ebene, auf der Veränderung wirklich ankommt.

Ein Paar steht sich als Silhouette gegenüber, überlagert von Blättern eines Baumes

Wenn ihr als Elternpaar kommt

Mit Kindern treten in einer Partnerschaft oft Muster hervor, die vorher kaum aufgefallen sind, und häufig entsteht eine Dynamik, in der einer sich zurückzieht und der andere immer mehr drängt, bis die Gespräche sich fast nur noch um Einkaufslisten, Kita-Zeiten und die Frage drehen, wer heute mit dem Ins-Bett-Bringen dran ist. Die emotionale Verbindung rückt dabei leise in den Hintergrund, und viele Paare merken erst spät, wie einsam man sich auch zu zweit fühlen kann.

Wenn ihr gemeinsam kommt, begleite ich euch allparteilich, das heißt, ich stehe nicht auf einer Seite, sondern helfe euch beiden, eure eigenen Schutzmuster zu erkennen, wiederkehrende Vorwürfe in das zu übersetzen, was eigentlich dahinter steht, und eure Rolle als Elternteam wieder mit eurer Beziehung als Paar in Einklang zu bringen. Oft ist es dabei hilfreich, wenn jede und jeder von euch zwischendurch auch Einzelsitzungen hat, damit es Raum für die eigene Geschichte gibt, und das gilt genauso, wenn ihr euch getrennt habt und trotzdem verlässlich füreinander als Eltern da sein möchtet.

Was sich verändern kann
und was nicht

Ich kann dir nicht versprechen, dass du nie wieder laut wirst oder dass es in eurer Familie keine schweren Tage mehr gibt, und ehrlich gesagt wäre das auch gar nicht das Ziel. Was ich bei vielen Eltern erlebe, ist, dass sie früher merken, wenn es in ihnen eng wird, dass sie schneller wieder zu sich finden, dass sie sich nach einem Streit nicht mehr tagelang verurteilen und dass sie die Gefühle ihres Kindes wieder als etwas sehen können, das zu ihm gehört, statt als etwas, das sie sofort lösen müssen.

Und manchmal verändert sich auch etwas, das gar nicht auf der Liste stand, etwa die Beziehung zu den eigenen Eltern, die Art, wie du mit dir selbst sprichst, oder das Gefühl, dass du in deinem eigenen Leben wieder etwas mehr Platz hast. Das ist in meinen Augen der eigentliche Kern dieser Arbeit:

„… dass du deinem Kind nicht nur andere Worte mitgibst, sondern eine andere Erfahrung davon, wie Beziehung sich anfühlen kann.“

Simon Karim

Illustrative Beispiele

Stimmen von Eltern

Die folgenden vier Stimmen sind keine echten Rückmeldungen, sondern von mir geschriebene Beispiele, angelehnt an typische Verläufe in meiner Arbeit. Sie sollen dir ein Gefühl dafür geben, wie sich eine Begleitung anfühlen kann. Echte Rückmeldungen von Eltern findest du auf der Seite Elterncoaching online.

„Unsere Tochter ist dreizehn und hat sich so zurückgezogen, dass ich dachte, ich hätte sie verloren. Im Coaching habe ich gemerkt, wie sehr ich sie kontrolliert habe, aus genau der Angst, die meine Mutter mit mir hatte. Seit ich lockerer lasse, kommt sie von selbst wieder zu mir.“

Mutter einer Tochter, 13
Illustratives Beispiel, keine echte Rückmeldung

„Ich war immer der, der gedrängt hat, und meine Frau hat sich zurückgezogen. Zum ersten Mal habe ich verstanden, was mein Drängen eigentlich sagen wollte, und wir reden wieder miteinander statt nur übereinander.“

Vater von zwei Kindern
Illustratives Beispiel, keine echte Rückmeldung

„Unser Sohn ist sehr reizoffen, und ich war ständig im Alarmmodus. Ich habe gelernt, zuerst für mein eigenes Nervensystem zu sorgen, und es ist verrückt, wie viel ruhiger er wird, wenn ich ruhiger bin.“

Mutter eines Sohnes, 6
Illustratives Beispiel, keine echte Rückmeldung

„Wir sind gekommen, bevor wir überhaupt Eltern waren, weil wir beide nicht weitergeben wollten, was wir erlebt haben. Ich bin unglaublich froh, dass wir das vor der Geburt angeschaut haben.“

Paar in Erwartung des ersten Kindes
Illustratives Beispiel, keine echte Rückmeldung

Wer hinter dieser Arbeit steht

Crystalline und ich sind ein Paar, Eltern einer Tochter und leben zwischen Berlin und Eberswalde. Wir kennen die Spannungen zwischen Nähe und Autonomie, zwischen Familienalltag und eigenen Bedürfnissen nicht aus Büchern, sondern aus unserem eigenen Leben, und wir wissen, wie schnell man auch mit viel Wissen in alte Reaktionsmuster rutscht und wie viel Entlastung entsteht, wenn es einen Raum gibt, das eigene Erleben ohne Bewertung anzuschauen.

Die therapeutische Arbeit, also alle Einzel- und Paarsitzungen und die Gruppen, liegt bei mir, ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und arbeite als NARM®-Therapeut, körperorientiert und tiefenpsychologisch fundiert. Crystalline ist Hebamme und bringt ihren sehr körpernahen Blick auf das Elternwerden in die Inhalte mit ein, und es kann gut sein, dass du ihr begegnest, wenn es um Termine und Organisatorisches geht. Mehr über mich und meinen Weg findest du auf der Seite zum traumasensiblen Elterncoaching.

Simon Karim und seine Partnerin Crystalline

Vielleicht ist jetzt ein guter Moment

Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass dich etwas berührt, dann nimm das ruhig ernst, denn oft ist genau das der Anfang. Im kostenlosen Klarheitsgespräch schauen wir gemeinsam auf eure Situation, und du entscheidest danach in Ruhe, ob und wie du weitergehen möchtest.

Häufige Fragen
zum Ablauf im Elterncoaching

Wann ist der richtige Zeitpunkt, mir Unterstützung zu holen?

Es gibt keinen falschen Zeitpunkt, und du musst nicht warten, bis gar nichts mehr geht. Viele Eltern kommen, wenn sie merken, dass sich bestimmte Situationen immer wiederholen oder dass ihre Kraft dauerhaft nicht mehr reicht.

Kann ich auch kommen, wenn mein Kind schon ein Teenager ist?

Ja, unbedingt. Gerade in der Pubertät, wenn Kinder sich lösen und zurückziehen, werden oft alte Themen der Eltern berührt, und es ist nie zu spät, an der Beziehung zu arbeiten.

Mein Kind hat eine Diagnose. Ist das Coaching trotzdem passend?

Ja, wenn es dir darum geht, wie du selbst mit der Situation umgehst. Ich arbeite nicht diagnostisch oder therapeutisch mit deinem Kind, sondern mit dir und deinem Nervensystem. Die Begleitung deines Kindes bleibt bei den behandelnden Fachleuten.

Kann es sein, dass es erst einmal schwerer wird?

Es kann sein, dass Gefühle auftauchen, die lange keinen Platz hatten, und dass sich das zunächst ungewohnt anfühlt. Deshalb arbeite ich traumasensibel, stärke zuerst deine Ressourcen und gehe nur so weit, wie es für dich gerade stimmt.

Können wir auch nach einer Trennung gemeinsam kommen?

Ja. Auch getrennte Eltern können gemeinsam daran arbeiten, als Elternteam verlässlich zu bleiben, und oft ist es sinnvoll, das mit Einzelsitzungen zu verbinden.