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Identifikationen auflösen

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über den autor

Simon ist Coach,
Beziehungsexperte, Author und tätig in eigener Praxis für
Psychotherapie.

Er hilft Menschen auf ihrem Weg der Selbstverwirklichung und dabei mehr Lebendigkeit und Verbindung zu erschaffen.

Er arbeitet traumasensibel und inneres-Kind bewusst um wirklich nachhaltig, alte Muster und Dynamiken zu transformieren.

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Inhalt

selbstzweifel & people pleasing

Wer bin ich wirklich?

Identifikationen auflösen und das wahre Selbst entdecken

Einleitung

Identifikation bedeutet in der Psychologie und Tiefenpsychologie den Vorgang, bei dem ein Mensch sich unbewusst mit einer Rolle, einem Glaubenssatz, einem Muster oder einer Emotion gleichsetzt – so sehr, dass er glaubt, er sei diese Eigenschaft, statt sie lediglich zu haben oder zu zeigen. Das Auflösen von Identifikationen ist ein zentraler Schritt hin zu mehr Selbstkontakt, emotionaler Freiheit und einem Leben, das weniger von alten Überlebensstrategien gesteuert wird.

Lösungswege und vieles mehr erfährst du im folgenden Artikel …

Es gibt einen Moment – manchmal kommt er mitten in einer ganz gewöhnlichen Situation, beim Abwasch oder auf dem Weg zur Arbeit – in dem man sich plötzlich fragt: Warte mal. Ist das wirklich ich? Oder bin ich das schon so lange, dass ich aufgehört habe, es zu hinterfragen?

 

Diese Frage klingt philosophisch, und sie ist es auch ein bisschen. Aber sie ist vor allem psychologisch. Und sie ist eine der wichtigsten Fragen, die du dir jemals stellen kannst – weil die Antwort darüber entscheidet, wie frei du tatsächlich bist.

Hi, ich bin Simon, ich bin Coach und Trauma Therapeut. Ich begleite Menschen zurück in ihre authentische Kraft. So können sich z.B. auch deine Beziehungen verändern –

die Voraussetzung ist die wichtigste Beziehung: Die Beziehung zu dir selbst.

Wenn dich das interessiert, biete ich dir ein kostenloses Klarheitsgespräch.

Viel Spass bei dem Artikel …

Was sind Identifikationen – und warum fühlen sie sich so real an?

Stell dir vor, du bist als Kind in einer Familie aufgewachsen, in der Gefühle zeigen als Schwäche galt. Du hast gelernt, stark zu sein, weiterzumachen, nicht zu weinen. Irgendwann hörst du nicht nur auf zu weinen – du hörst auf zu glauben, dass du weinen kannst. Aus dem Verhalten wird eine Überzeugung: Ich bin jemand, der nicht weint. Ich bin stark. Ich brauche das nicht.

 

Das ist Identifikation. Nicht mehr: Ich habe diese Eigenschaft. Sondern: Ich bin diese Eigenschaft. Der Unterschied ist subtil, aber er ist der Unterschied zwischen einer Schutzstrategie und einer Gefängnismauer.

 

Psychologisch gesehen entstehen Identifikationen vor allem in der Kindheit, wenn das Nervensystem noch besonders formbar ist und wir auf die Umgebung angewiesen sind, um zu überleben. Wir lernen nicht nur Verhaltensweisen – wir lernen uns selbst durch den Spiegel unserer frühen Bezugspersonen. Wenn dieser Spiegel trüb war, wenn wir für bestimmte Gefühle bestraft oder ignoriert wurden, dann internalisieren wir genau das als Teil unserer Identität.

 

In der NARM-Arbeit (NeuroAffective Relational Model) nach Laurence Heller nennen wir das Überlebensstrategien: hochintelligente, adaptive Antworten auf eine Umgebung, die in einem bestimmten Moment nicht sicher genug war, um das volle Selbst zu zeigen. Das Problem entsteht nicht durch die Strategie selbst – das Problem entsteht, wenn wir nicht mehr zwischen der Strategie und uns unterscheiden können.

Die häufigsten Identifikationen, die wir unbewusst tragen

Es gibt keine vollständige Liste von Identifikationen – weil jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt. Aber in meiner Arbeit begegnen mir immer wieder bestimmte Muster, die so weit verbreitet sind, dass sie beinahe universal wirken.

 

Da ist die Identifikation mit dem Funktionierenden: Ich bin jemand, der liefert. Ich bin verlässlich, ich löse Probleme, ich kümmere mich. Hinter dieser Identifikation steckt oft ein tief sitzender Glaube, dass der eigene Wert an Leistung gekoppelt ist – dass Liebe und Anerkennung verdient werden müssen, nicht einfach da sind. Wenn du aufhörst zu funktionieren – sei es durch Erschöpfung, durch Krankheit oder durch eine Lebensphase, die einfach keinen Funktionsmodus zulässt –, dann bricht diese Identifikation kurz auf. Und was darunter liegt, kann erschreckend fremd wirken.

 

Dann gibt es die Identifikation mit dem Verständnisvollen: Ich bin verständnisvoll. Ich nehme Rücksicht. Ich mache keinen Stress. Diese Identifikation klingt positiv, und oft ist die dahinterstehende Haltung auch echte Stärke – bis sie es nicht mehr ist. Bis das eigene Bedürfnis nach Raum, Grenzen oder ehrlichem Konflikt so lange unterdrückt wurde, dass es nicht mehr spürbar ist. Dann ist das Verständnis kein Geschenk mehr, sondern Selbstaufgabe.

 

Und natürlich: die Identifikation mit dem Problemfall. Ich bin der Schwierige, der Sensible, der immer zu viel fühlt. Oft wurde diese Identifikation von außen zugewiesen – und wir haben sie internalisiert, weil es zu schmerzhaft war, dagegen anzukämpfen. Heute lebt sie als innere Überzeugung weiter, auch wenn die Menschen, die sie einst geäußert haben, längst nicht mehr Teil des Lebens sind.

Wenn Rollen zur zweiten Haut werden

Identifikationen sind nicht nur Überzeugungen über sich selbst – sie sind verkörpert. Das bedeutet: Sie sitzen nicht nur im Kopf. Sie sitzen in der Körperhaltung, in der Art zu atmen, in den Muskeln, die chronisch angespannt bleiben, in der Stimme, die sich abflacht, wenn eine bestimmte Emotion kommt.

 

Wer sich mit Stärke identifiziert, wird vielleicht nie gelernt haben, seinen Körper wirklich sinken zu lassen. Wer sich mit dem Stillen identifiziert, hat vielleicht einen permanenten leichten Zug im Bauch – das Gefühl, nicht zu viel Raum einnehmen zu dürfen. Wer sich mit dem Cleveren identifiziert, lebt vielleicht hauptsächlich im Kopf und kommt zum Körper kaum noch durch.

 

Das klingt möglicherweise abstrakter als es gemeint ist – daher ein Beispiel aus dem Alltag. Jemand sitzt im Büro und jemand macht einen Fehler, der Mehrarbeit bedeutet. Die Person spürt Ärger – einen echten, berechtigten Ärger. Aber dieser Ärger wird sofort übersetzt: Der Andere hat es schwer gehabt. Ich will nicht überreagieren. Ich bin doch verständnisvoll. Der Ärger verschwindet nicht, aber er wird weggeatmet, weggedacht, weggelächelt. Was bleibt, ist eine diffuse Anspannung, die sich nach ein paar Wochen als Erschöpfung oder als innere Leere meldet.

 

Das ist kein Charakterfehler. Das ist eine hochautomatisierte Überlebensstrategie, die so oft trainiert wurde, dass sie sich wie Charakter anfühlt. Die entscheidende Frage ist: Wähle ich das – oder passiert es mir einfach?

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— Wenn du möchtest, nimm dir einen Augenblick. Denk an eine Eigenschaft, die du über dich selbst für sehr sicher hältst – etwas, das sich wie ein Teil von dir anfühlt. Vielleicht: Ich bin organisiert. Ich bin der Kümmerer. Ich bin jemand, der keine Hilfe braucht. Und frag dich dann ganz leise: Habe ich das – oder bin ich das? Was würde sich verändern, wenn ich es nur hätte? Was taucht da in dir auf? —

Disidentifikation – was es bedeutet und was es nicht bedeutet

Wenn ich von Identifikationen auflösen spreche, meine ich ausdrücklich nicht: alles loslassen, sich verändern, jemand anderes werden. Disidentifikation bedeutet nicht Zerstörung. Es bedeutet Unterscheidung.

 

Der Unterschied zwischen Haben und Sein ist der Schlüssel. Ich kann eine Eigenschaft haben, ohne sie zu sein. Ich kann verständnisvoll sein, ohne mich damit zu identifizieren – und dadurch tatsächlich freier in der Wahl, wann und wie ich dieses Verständnis zeige. Ich kann ehrgeizig sein, ohne meinen Wert an Leistung zu knüpfen. Ich kann verletzlich sein, ohne das als Beweis für meine Schwäche zu sehen.

 

Was sich verändert, wenn Identifikationen locker werden, ist nicht die Persönlichkeit. Was sich verändert, ist der Grad der Freiheit darin. Die Starre weicht einer gewissen inneren Beweglichkeit – der Fähigkeit, zu reagieren, statt immer nur zu reagieren zu müssen.

 

In meiner Arbeit erlebe ich das sehr konkret: Menschen, die gelernt haben, dass sie stark sein müssen, beginnen manchmal zu weinen – nicht weil sie zusammengebrochen sind, sondern weil sie sich zum ersten Mal erlauben, Menschsein in seiner ganzen Bandbreite zu fühlen. Und in dem Moment, wo Tränen fließen können, ohne dass die Identität in Gefahr ist – da entsteht etwas Neues. Etwas, das ich nach Hause kommen zu sich selbst nennen würde.

Woher kommen diese Identifikationen? Die Kindheit als Blaupause

Kein Mensch kommt mit festen Identifikationen auf die Welt. Ein Neugeborenes ist noch kein Perfektionist, kein Versager, kein Freigeist und kein Verlorener. Es ist ein Wesen mit Bedürfnissen, mit Impulsen, mit dem Drang nach Verbindung – und mit einer enormen Plastizität des Nervensystems, die es in diesen frühen Jahren zu dem macht, was wir Lernfähigkeit nennen.

 

Diese Plastizität ist gleichzeitig Stärke und Verletzlichkeit. Das Kind lernt nicht nur Sprache und Koordination – es lernt vor allem: Wie ist die Welt? Kann ich sicher sein? Werde ich geliebt, wenn ich so bin, wie ich bin? Oder muss ich mich anpassen, um Zugehörigkeit zu sichern?

 

Wenn ein Kind lernt, dass Traurigkeit Unbehagen bei den Eltern erzeugt, dann wird es lernen, Traurigkeit zu verstecken – und irgendwann, indem es diese Strategie genug trainiert, wird es lernen, Traurigkeit nicht mehr zu fühlen. Wenn ein Kind lernt, dass seine Bedürfnisse zu viel sind, dann wird es lernen, keine Bedürfnisse zu haben – oder zumindest so zu tun.

 

Das ist keine böse Absicht. Auch die Eltern haben ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Identifikationen, ihre eigenen unverarbeiteten Themen. Und das systemische Erbe, das sich durch Generationen zieht, trägt ebenfalls zu dem bei, was wir als Entwicklungstrauma verstehen. Nicht ein einzelner Moment, sondern ein wiederholtes Muster – mal bin ich gesehen, mal nicht. Mal ist Gefühl okay, mal ist es zu viel. Diese Inkonsistenz zementiert Identifikationen.

Der Weg zur Disidentifikation – was wirklich hilft

Wer sich von Identifikationen lösen möchte, sucht oft nach einer Technik, einem Schritt-für-Schritt-Plan. Das ist ein verständlicher Wunsch, und ich teile ihn nicht ganz – weil Disidentifikation kein kognitiver Prozess ist. Es ist ein relationaler, somatischer Prozess. Er passiert nicht durch Denken, sondern durch Erleben.

 

Was ich in meiner Arbeit beobachte, sind eher Bedingungen, die diesen Prozess ermöglichen, als Techniken, die ihn herbeiführen. Die erste Bedingung ist Neugier statt Bewertung. Wer anfängt, seine eigenen Muster mit echtem Interesse zu betrachten – Hm, wie interessant, ich reagiere da immer gleich. Wann habe ich das gelernt? –, schafft schon durch diese Haltung einen inneren Abstand, der Disidentifikation möglich macht.

 

Die zweite Bedingung ist Körperkontakt. Identifikationen sitzen im Körper, und das Auflösen beginnt dort. Wenn jemand beginnt zu bemerken: In diesem Moment zieht sich meine Brust zusammen. Mein Atem flacht ab. Mein Kiefer spannt sich an – dann beginnt das Bewusstsein, früher in den Prozess einzusteigen, als die Reaktion schon automatisch läuft. Das ist der Moment, in dem ein winziges Stück Wahlfreiheit entsteht.

 

Die dritte Bedingung – und die, die ich für die wichtigste halte – ist sichere Beziehung. Was durch frühe Beziehungserfahrungen entstanden ist, löst sich nur durch neue Beziehungserfahrungen. Nicht im Alleingang, nicht durch Bücher allein, nicht durch Einsicht. Es braucht den Raum, in dem jemand anderes bezeugt, was du bist – und nicht wegläuft.

Was nach den Identifikationen kommt

Es gibt eine Seite dieses Prozesses, über die wenig gesprochen wird: Wenn Identifikationen sich zu lösen beginnen, kann das zunächst destabilisierend wirken. Nicht im Sinne einer Krise – aber im Sinne von: Ich weiß nicht genau, wer ich jetzt bin.

 

Wenn jemand jahrelang der Starke war und anfängt zu merken, dass er das nicht sein muss – dann ist da plötzlich eine Lücke. Wo früher die Überzeugung war, ist jetzt Offenheit. Das fühlt sich nicht immer sofort gut an. Manchmal fühlt es sich zuerst nach Leere an, nach Orientierungslosigkeit, nach einem Verlust.

 

Ich halte diese Phase für eine der wertvollsten im gesamten Prozess. Weil in dieser Lücke, in dieser Offenheit, etwas entstehen kann, das vorher gar keinen Platz hatte: die eigene lebendige Antwort auf das Leben. Nicht die gelernte Antwort. Nicht die angepasste. Die echte.

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Häufige Fragen (FAQ)

 

F: Was genau ist der Unterschied zwischen Identifikation und Persönlichkeit?

Persönlichkeit beschreibt stabile Muster im Denken, Fühlen und Verhalten. Identifikation ist der Grad, in dem ich glaube, diese Muster zu sein – statt sie zu haben. Die Persönlichkeit verändert sich durch das Auflösen von Identifikationen nicht grundlegend, aber sie wird freier und flexibler. Aus einem starren Muster wird eine wählbare Haltung.

 

F: Wie erkenne ich, ob ich mich mit etwas identifiziert habe?

Ein gutes Zeichen ist starke Bedrohung. Wenn jemand eine Eigenschaft oder Überzeugung von dir in Frage stellt – und das sich anfühlt wie ein Angriff auf dich als Person, nicht nur auf eine Meinung –, dann ist das oft ein Hinweis auf eine tiefe Identifikation. Auch Rigidität ist ein Zeichen: Wenn du dir bestimmte Verhaltensweisen buchstäblich nicht vorstellen kannst, ist das ein Hinweis.

 

F: Kann man Identifikationen alleine auflösen, oder braucht man dafür Begleitung?

Beides ist möglich, aber die Tiefe des Prozesses unterscheidet sich. Viele Identifikationen lösen sich durch Lebenserfahrung, Reflexion und bewusste Praxis. Tiefere, körperlich verankerte Identifikationen – besonders solche aus frühen Beziehungserfahrungen – profitieren von professioneller Begleitung, weil das Nervensystem Sicherheit durch Beziehung lernt.

 

F: Hört das Auflösen von Identifikationen irgendwann auf?

In gewissem Sinne nicht – und das ist keine schlechte Nachricht. Es ist eher ein sich vertiefendes Kennenlernen von sich selbst. Die großen, drängenden Identifikationen können sich erheblich lockern. Aber Menschen wachsen ihr Leben lang, und es gibt immer neue Schichten.

 

F: Was hat die Innere-Kind-Arbeit mit Identifikationen zu tun?

Sehr viel. Viele Identifikationen sind genau genommen die Überzeugungen und Überlebensstrategien des inneren Kindes. In der Innere-Kind-Arbeit nähern wir uns diesen frühen Prägungen direkt – mit dem Ziel, nicht die Vergangenheit zu ändern, sondern die Beziehung zu ihr.

 

F: Ist es normal, sich durch diesen Prozess kurzfristig schlechter zu fühlen?

Ja, das ist durchaus normal und sogar ein Zeichen, dass sich etwas verändert. Wenn eine Identifikation sich zu lösen beginnt, kann es vorübergehend zu Orientierungslosigkeit oder Verunsicherung kommen. Das bedeutet oft, dass der Prozess in Bewegung geraten ist.

Wenn du dich hier erkennst

Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, dass dich etwas angesprochen hat – eine Eigenschaft, eine Überzeugung, ein Muster, das sich sehr vertraut anfühlt und gleichzeitig ein wenig einengend. Das ist ein gutes Zeichen. Nicht, weil Enge schön ist, sondern weil das Wahrnehmen dieser Enge der erste Schritt in eine andere Richtung ist.

 

In meinen Begleitungen arbeite ich genau an diesen Schnittpunkten: zwischen dem, was du gelernt hast zu sein, und dem, was du jenseits davon spürst. Nicht um dich zu verändern, sondern um dir mehr Freiheit in dem zu geben, was bereits da ist.

 

Wenn du neugierig bist und das Gefühl hast, dass jetzt ein guter Moment dafür wäre – ich biete ein kostenloses Klarheitsgespräch an, in dem wir gemeinsam schauen können, wo du stehst und was für dich ein sinnvoller nächster Schritt sein könnte.

 

→ Hier geht’s zum Klarheitsgespräch: simonkarim.de/klarheitsgespraech

 

Herzliche Grüße,

Simon

👉 Hier kannst Du ein kostenloses Klarheitsgespräch mit mir buchen

Ich bin Simon Karim Frembgen – traumasensibler Coach für Selbstverwirklichung, Beziehungsexperte, Autor und tätig in eigener Praxis für Psychotherapie.

Die Beziehungen, die wir führen – und auch die, die wir nicht führen können oder vermeiden – zeigen uns oft sehr deutlich, wie unser Bindungssystem geprägt ist.
Gerade im Kontakt zu anderen Menschen werden unbewusste Muster spürbar.

 

Das kann herausfordernd sein, denn auch unsere Schutz- und Bewältigungsstrategien wirken hier stark mit. Das Fundament unserer Beziehungsfähigkeit lässt sich auf drei wesentliche Säulen zurückführen:

 

1. Liebevoller Selbstkontakt – die Fähigkeit, sich selbst zu spüren und wahrzunehmen,
was gerade gebraucht wird.

 

2. Gefühlsarbeit & Emotionsregulation – die Fähigkeit Gefühle zu fühlen ohne etwas
damit zu tun und ein neuer Umgang mit Stress, Schmerz und Überforderung.

 

3. Beziehungsvertrauen – das Vertrauen, dass Verbindung möglich ist,
ohne sich selbst zu verlieren oder verletzt zu werden.

 

Diese drei Säulen können – unabhängig von früheren Erfahrungen – bewusst entwickelt und gestärkt werden und sind fester Bestandteil meiner Arbeit und meiner
5 Phasen der Traumaheilung.

 

Bindung ist nicht nur ein Ergebnis der Vergangenheit. Sie ist auch eine Entscheidung 

im Hier und Jetzt – und ein Weg zurück zu Dir selbst.

 

Infos zu meiner Vita und Vision findest du hier: Wer ist Simon Karim?

Wenn du an Traumaarbeit und der Auflösung von alten Mustern und Beziehungsdynamiken interessiert bist, empfehle ich dir auch mal hier auf meine Seite zur NARM-Therapie zu schauen:

 

NARM zur Lösung von Bindungstrauma

Die Arbeit mit dem „Neuroaffektiven Beziehungsmodell“ für viele Menschen ein Hauptbaustein zur Veränderung der Bindungsdynamik. NARM ist ein relativ neuer Ansatz der von dem Amerikaner Laurence Heller entwickelt wurde.

 

Ich selber arbeite auch als NARM-Therapeut und wenn du neugierig bist,
kannst du hier mehr erfahren: https://simonkarim.de/narm-therapie/

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